Saison nach Niederlage auf dem 5. Rang beendet

Unser letztes Spiel der Saison führte uns nach Huttwil, wo wir auf die Frauen vom Team Unter-Emmental trafen. Für dieses Derby-Duell stellte Trainer Bachmann im Hinblick auf die nächste Saison bereits unser Spielsystem um. Neu wollen wir nicht mehr im 4-4-1-1, sondern im 4-3-3 spielen und dies sollte bereits einmal in einem Ernstkampf erprobt werden.

Das Heimteam fand etwas schneller in die Partie. Während die Gäste aus dem oberen Emmental noch damit beschäftigt waren, sich auf ihren zum Teil neuen Positionen zurechtzufinden, konnten die Frauen aus Sumiswald und Huttwil nach wenigen Zeigerumdrehungen bereits den ersten Lattenknaller verzeichnen. Doch Oberemmental 05 fing sich und konnte seinerseits etwa 5 Minuten später einen Lattentreffer notieren lassen. Scheinbar war das Spiel noch nicht verstanden worden, das Ziel wäre, ins Tor zu treffen, nicht bloss die Umrandung J. Nach gut 20 Spielminuten eröffneten schlussendlich die Unteremmentalerinnen den Score, nach einem Eckball, wo die Gäste zu wenig konsequent bei ihren Gegenspielerinnen standen. Doch die Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Beinahe im ersten Spielzug nach Wiederanpfiff wurde der sehenswerte Ausgleichstreffer erzielt. Mosimann dribbelte sich über die rechte Seite durch und flankte in die Mitte, wo Hofstetter das Leder wie aus dem Lehrbuch per Seitfallzieher in die Maschen drosch. Obwohl beide Teams fortan versuchten den Führungstreffer zu erzielen, blieb es vorerst beim 1:1.

Zu Beginn der zweiten Hälfte trat vorerst das angereiste Team dominanter auf. Etliche gut vorgetragene Angriffe scheiterten erst beim Torschuss. In der 65. Minute wurde diese Druckphase schliesslich mit dem Führungstreffer gekrönt. Mosimann zog der gegnerischen Verteidigung davon und konnte eiskalt zum 1:2 einschieben. Nach diesem Tor drehten die Gastgeber wieder etwas auf und die Partie verlief ziemlich ausgeglichen. Die Frauen aus Langnau und Zollbrück schienen sich ihrer Sache schon ziemlich sicher, da Schlussfrau Karpf heute alles zu halten schien und wenn nicht war da noch die Torumrandung, in der 80 Minute wurde nur das Lattenkreuz getroffen. Dadurch liess die Konsequenz etwas nach und so musste in der 85‘ der Ausgleich hingenommen werden. Erneut nach einem Corner und erneut stand man zu wenig eng bei den Gegenspielerinnen. Und es kam noch schlimmer. Nur 3 Minuten später wurde nach einem Fehler in der Defensive die hinterste Spielerin der Oberemmentalerinnen ausgespielt und das Heimteam konnte im letzten Moment die Wende in diesem Spiel herbeiführen.

Fazit: Heute ist uns über weite Strecken ein gutes Spiel gelungen. Wir konnten das neue Spielsystem mit der Zeit schon recht gut umsetzen und so viele gefährliche Angriffe starten. Gegen Ende spielten wir aber etwas unkonzentriert und inkonsequent und so mussten wir nach 90 Minuten eine Niederlage hinnehmen. Ein Punkt hätte gereicht, um den 4 Schlussrang zu halten, so müssen wir uns halt nun mit dem 5. Rang zufriedengeben.

 

Telegramm:

Team Unter-Emmental – Oberemmental 05 3:2 (1:1)

Dornacker, Huttwil - Hauptplatz, 40 Zuschauer

Tore: 20' Gegner 1:0, 23‘ Hofstetter 1:1, 65‘ Mosimann 1:2, 85‘ Gegner 2:2, 88‘ Gegner 3:2

Oberemmental 05: Karpf, Gerber M., Soltermann, Kipfer S.(46‘ Heim), Roth (60‘ Rothenbühler L.), Weyermann (80‘ Jakob), Zürcher, Kipfer D., Hofstetter (60‘ Gerber N.), Jakob (46‘ Fankhauser (75‘ Kipfer S.(86‘ Hofstetter)), Mosimann

Bemerkungen: Oberemmental 05 ohne Schärer, Niederhauser (verletzt), Burkhard (rekonvaleszent), Rothenbühler T.(Beruf), Ramseier (privat), Eggimann (Familie) 2' Lattenschuss Gegner, 8‘ Lattenschuss von Hofstetter, 80‘ Lattenschuss Gegner

 

 

 

Im Cup Halbfinal gescheitert – Schweizer Cup noch unsicher

 

Beim Einmarsch zum Cup Halbfinalspiel gegen den FC Lerchenfeld wurden wir von lautstarkem Kuhglockengeläute begleitet. Der Anhang der Spielerinnen aus

Thun war zahlreich angereist und sorgte für eine angemessene Stimmung bei diesem Entscheidungsspiel. Neben dem Cup Final ging es bei dieser Partie nämlich

auch um die Qualifikation für den Schweizer Cup. Die Favoritenrolle gehörte den Thunerinnen, welche in der 2. Liga spielten, wir wussten aber, dass wir mit einer

guten Leistung den Finaleinzug schaffen könnten.

 

Das Spiel startete relativ ausgeglichen. Es war ein gegenseitiges Abtasten, um herauszufinden, wie das gegnerische Team wohl agieren würde. Schliesslich waren

es die Gäste, welche mit der ersten Chance gleich in Führung ging. Nach einer Ecke konnten die Oberemmentalerinnen den Ball nicht weg spedieren und aus dem

Gewusel fiel das Tor. Das Heimteam liess die Köpfe aber nicht hängen und versuchte seinerseits mutig nach vorne zu spielen. Gerade einmal fünf Minuten später

spielte Hofstetter von der rechten Seite eine Flanke in den Strafraum, wo Mosimann perfekt stand, um mit Links zum Ausgleich einzuschieben. Nur kurze Zeit

später konnten die Frauen aus Zollbrück und Langnau gar auf 2:1 erhöhen. Mosimann dribbelte sich auf der linken Seite durch, spielte in die Mitte und Soltermann

knallte den Ball unter die Latte. Nun war die Partie lanciert, der Underdog führte und die Spannung stieg damit auf ein neues Level. Beinahe hätte Weyermann

kurze Zeit später gar das 3:1 erzielen können, doch ihr Abschlussversuch aus etwa 10m Entfernung wurde von einer aufmerksamen Verteidigerin geblockt. Erst 25

Minuten waren gespielt, als der Spielstand sich doch wieder änderte. Die schnelle Stürmerin des FC Lerchenfeld erzielte per Weitschuss den erneuten Ausgleich.

In der letzten Minute vor der Pause war es erneut die gleiche Spielerin, welche auf 2:3 erhöhte, wodurch für die zweite Hälfte wieder die Gäste im Vorteil waren.

In der zweiten Halbzeit stellten der Trainer des FC Lerchenfeld früh sein Spielsystem um. Statt mit vier Verteidigern agierten die Gäste von da an mit deren fünf,

wodurch zwar die Angriffsdichte des Heimteams zunahm, zu richtig gefährlichen Torchancen kam es dadurch aber nur selten. Die Angriffe in die Gegenrichtung

wurden fast nur noch durch lange, hohe Bälle auf die Doppeltorschützin ausgelöst. Eine dieser Angriffe führte in der 69' zum 2:4. Dies war die Vorentscheidung in

dieser Partie. Die Emmentalerinnen versuchten zwar noch einmal alles nach vorne zu werfen, es wollte aber kein Treffer mehr gelingen. So blieb es beim Sieg für

die Gäste, welche von ihren Fans für den Finaleinzug bejubelt wurden.

 

Fazit: Nach diesem Spiel bleibt uns das Wissen, dass wir gegen ein 2.Liga-Team immer noch gut mithalten könnten. Wäre diese eine Spielerin nicht gewesen,

welche uns praktisch im Alleingang abgeschossen hat, wäre durchaus ein Sieg drin gelegen. In der zweiten Halbzeit reichten die Kräfte dann aber nicht mehr aus,

um noch einmal den Ausgleich zu erzielen und nach der Zweitorführung schien auch der Glaube an den Sieg langsam aber sicher zu schwinden. Bei den

Kräfteverhältnissen – vor allem in der zweiten Hälfte – war es nicht gerade zu unserem Vorteil, dass der Gegner mit 8 Ergänzungsspielerinnen angereist war und

wir nur deren 3 auf der Ersatzbank hatten. Diesem Umstand war ein Missverständnis vorausgegangen, wir rechneten damit, dass nur 3 Wechsel erlaubt sein

würden, da es sich um die Schweizer Cup Qualifikation handelte. Dem war allem Anschein nach nicht so, es konnte unbegrenzt gewechselt werden. Wir haben

aber trotz des ziemlich klaren Resultates eine gute Leistung gezeigt und bis zum Schluss gekämpft. Was die Schweizer Cup Qualifikation angeht, ist noch nicht

sicher, ob wir diese erreicht haben. In den letzten Jahren konnten sich immer drei Frauenteams aus unseren Ligen qualifizieren, wobei das bessere Verliererteam

aus den Halbfinals auch noch weiterkam. Wenn wir das Reglement richtig verstanden haben, wären wir wohl das bessere Verliererteam, jedoch wissen wir noch

nicht, ob sich wieder drei Teams qualifizieren oder ob dieses Jahr nur zwei weiterkommen.

 

Telegramm:

Cup Halbfinal – Qualifikationsrunde Schweizer Cup Frauen

 

Oberemmental 05 – FC Lerchenfeld 2:4 (2:3)

Tannschachen, Zollbrück - Hauptplatz, 40 Zuschauer

 

Tore: 8' Gegner 0:1, 13' Mosimann 1:1, 19' Soltermann 2:1, 25' Gegner 2:2,

44' Gegner 2:3, 69' Gegner 2:4

 

Oberemmental 05: Karpf, Gerber M., Kipfer S., Zürcher, Eggimann (69' Roth), Rothenbühler T. (75' Hofstetter), Weyermann (69' Gerber N.), Kipfer D.,

Hofstetter (46' Jakob), Soltermann, Mosimann

 

Bemerkungen: Oberemmental 05 ohne Schärer, Niederhauser (verletzt), Burkhard (rekonvaleszent),

Fankhauser,Heim, Rothenbühler L., Ramseier (nicht im Aufgebot)

Dem Leader ein 1:1 abgerungen

 

Unter der Woche empfingen wir am Dienstagabend den aktuellen Leader, Bethlehem, in Zollbrück. Ein Sieg ihrerseits würde ihnen bereits frühzeitig den 1. Platz

und somit den Aufstieg in die 2. Liga sichern. Dies wollten wir aber mit allen Mitteln verhindern, denn wir wollten nicht zuschauen müssen, wie sie auf unserem

Boden feiern würden.

 

Bethlehem legte furios los und startete wie die Feuerwehr. Und so waren die Gastgeber in den ersten Minuten fast ausschliesslich mit Devensivaufgaben

beschäftigt. Nach fünf Minuten konnten aber auch die Verteidigungsbemühungen nichts mehr daran ändern, dass das 0:1 hingenommen werden musste. Die Gäste

spielten einen schönen Pass in die Tiefe, welchen ihre Stürmerin erlief, sich durch die auch mitgelaufene Verteidigung dribbelte und den Ball zur Führung

einschob.Eggimann versuchte auf der Linie zwar noch zu retten, doch der Ball war da schon hinter der Linie. Rund 7 Spielminuten später konnten die

Oberemmentalerinnen ihre erste Chance verzeichnen. Der Schuss von Rothenbühler T. Konnte von der gegnerischen Schlussfrau aber zur Ecke geklärt werden.

Die anschliessende Standardsituation führte aber auch nicht zum Erfolg. Insgesamt blieben die Frauen aus Bethlehem in den ersten 45 Minuten das

spielbestimmende Team. Auf Seiten des Heimteams stimmte einiges nicht zusammen und sie schienen nicht so richtig ins Spiel zu finden. Tore fielen aber vorerst

keine mehr.

 

Nach dem Seitenwechsel konnten plötzlich die Frauen aus Langnau und Zollbrück das Spielgeschehen an sich reissen. Sie kamen zu mehr zwingenden Chancen,

jedoch ohne Torerfolg. Doch auch die Spielerinnen aus Bethlehem konnten immer wieder gefährlich in den Strafraum vordringen, wobei Ramseier aber jeweils

souverän hielt. In der 76' wurde es brandgefährlich vor Ramseier, doch sie wehrte mirakulös ab und auch den Nachschuss konnte sie sicher halten. Rund zehn

Minuten später traf Fankhauser die Torumrandung und weitere drei Zeigerumdrehungen später traf Gerber M. aus spitzem Winkel zum Ausgleich. Darauf konnten

die Gäste nicht mehr reagieren und es blieb beim Unentschieden.

 

Fazit: Obwohl sich heute auf der Auswechselbank fast mehr Verletzte tummelten als einsatzfähige Spielerinnen, konnte trotzdem eine abgeklärte Leistung

abgeliefert werden. In der ersten Spielhälfte waren wir zwar oft einen Schritt zu spät und mussten mehr reagieren, als agieren. Mehr als ein Tor lag bei den

Gegnerinnen aber trotzdem nicht drin. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann aufdrehen und unser eigenes Spiel aufziehen. Erst kurz vor Schluss wurden die

Bemühungen belohnt, aber es reichte, den Gegnerinnen die Aufstiegsparty vorerst zu vermiesen, so dass sie die schon bereitgestellten Aufsteigs- T-Shirts wieder

ungetragen nach hause mitnehmen mussten.

Schon am Samstag gilt es in Schüpfen, um 17:00 Uhr wieder ernst.

 

Telegramm:

Oberemmental 05 – FC Bethlehem 1:1 (0:1)

Tannschachen, Zollbrück - Hauptplatz, 20 Zuschauer

Tore: 6' Gegner, 87’ Gerber M.

Oberemmental 05: Ramseier, Gerber M., Soltermann, Zürcher, Eggimann, Rothenbühler T. (38' Gerber N.), Kipfer S. (69' Heim), Kipfer D.,

Fankhauser (56' Rothenbühler L.), Karpf (79' Fankhauser), Mosimann

Bemerkungen: Oberemmental 05 ohne Schärer, Hofstetter, Niederhauser (verletzt), Burkhard (rekonvaleszent), Weyermann (Ausland), Jakob, Roth (privat).

75' Lattenschuss von Fankhauser.

Klarer Auswärtssieg                                                         19.05.2018

 

Gegen die Frauen des FC Schüpfen erwarteten wir heute auswärts eine spannende Partie. Nicht etwa weil wir uns fussballerisch auf Augenhöhe bewegen würden

– technisch und taktisch sind wir stärker einzuschätzen – aber gegen dieses athletische Team hatten wir schon etliche Male Mühe bekundet. Heute sollte dies nicht

so kommen.

 

In der Startphase war es vor allem das Heimteam, welches die Zügel in die Hand nahm und nach vorne preschte. Die Gäste aus dem Emmental zeigten sich

ungewohnt unsicher bei der Passqualität und bei den Ballannahmen. Diese Startschwierigkeiten konnten sie unbeschadet, also ohne Gegentreffer überstehen und

sie fanden immer wie besser ins Spiel. In der 20 Spielminute setzte Mosimann zu einem ihrer berühmt-berüchtigten Gewaltschüsse auf, welchen die gegnerische

Torhüterin zwar abwehren, jedoch nicht unter Kontrolle bringen konnte. Die nachgerückte Gerber N. schob den Abpraller dankend zur Führung ein. Rund 10

Minuten später setzte Mosimann erneut zum Angriff über ihre rechte Seite an. Diesmal konnte Fankhauser von der Vorarbeit der Flügelspilerin profitieren und auf

0:2 erhöhen.

 

Die zweite Hälfte wurde von heftigen Regenschauern begleitet, was den Vorwärtsdrang der Oberemmentalerinnen aber nicht zu bremsen vermochte. Etwa fünf

Minuten nach Wiederanpfiff gelang Mosimann endlich ihr eigener Treffer, was die komfortable 0:3-Führung bedeutete. Beinahe hätte sie noch nachdoppeln können,

doch der nächste Schuss landete am Innenpfosten, und rollte wieder zurück ins Feld. Kurz danach musste der erste Treffer der Frauen aus Schüpfen

hingenommen werden. Die Oberemmentalerinnen versuchten das ihre, um die Führung wieder auszubauen, doch es wollte kein Treffer gelingen. Auch Hofstetter,

welche nach kurzer Verletzungspause bereits wieder mittun wollte, konnte den Score trotz einem herrlichen Pass in die Tiefe nicht erhöhen Sie war heute einfach

zu langsam. So blieb es beim verdienten 1:3 für die Oberemmentalerinnen.

 

Fazit: In der heutigen Partie konnten wir zum ersten Mal in der Rückrunde von Anfang an in Führung gehen und mussten keinem Rückstand hinterherrennen. Diese

Führung gaben wir auch nicht mehr leichtfertig aus der Hand, sondern konnten sie stetig ausbauen, so dass spätestens ab der Pause kein Zweifel mehr daran

bestand, dass wir die Partie heute gewinnen würden. Zum Schluss noch ein kleines Rätsel für alle Rätselfreunde unter euch:

Eine Spielerin meinte vor dem Spiel folgendes: „Wiu ig eis eis nümm ha chönne ha, hani när zwöi gno“ Um welche Spielerin handelt es sich hierbei?4

 

Telegramm:

 

FC Schüpfen – Oberemmental 05 1:3 (0:2)

Rohrmatt, Schüpfen - Hauptplatz, 25 Zuschauer

 

Tore: 20' Gerber N. 0:1, 30' Fankhauser 0:2, 50' Mosimann 0:3, 65' Gegner.1:3

Oberemmental 05: Karpf, Gerber M., Soltermann, Zürcher, Roth (46' Eggimann), Rothenbühler T. (70' Roth), Kipfer S., Kipfer D.,

Mosimann (75' Gerber N.), Fankhauser (65' Hofstetter), Gerber N. (46' Rothenbühler L.)

 

Bemerkungen: Oberemmental 05 ohne Schärer, Ramseier, Niederhauser (verletzt), Burkhard (rekonvaleszent), Weyermann (Ausland),

Jakob, Heim (privat). 60' Pfostenschuss Mosimann

Zu knapper Sieg

 

Aus der Ferne hörte man bereits dumpfes Donnergrollen und der Himmel war mit dunklen Wolken verhangen, als wir uns im Moos fürs heutige Spiel besammelten. Der Gegner, auf den wir bei

diesen gewittrigen Bedingungen treffen sollten, war das Frauenteam des FC Bern. Trotz etlicher Abwesenheiten von Stammspielerinnen unsererseits, musste gegen die Neuntplatzierten unserer

Liga ein Sieg her. Alles andere wäre enttäuschend. Noch während wir uns umzogen, entluden sich die Gewitterwolken in strömendem Regen und leichtem Hagel und so verweilten wir etwas länger

als gewöhnlich in unserer Garderobe. Doch auch im Trockenen braute sich ein Gewitter zusammen. Der Spielleiter, welcher die Kontrolle drinnen durchführte, wollte Kipfer D. nicht spielen lassen,

da sie ihre Ohrpiercings nur getapt hatte und nicht rausnehmen konnte. Diskussionen schienen zwecklos. Als wir uns aber bereits mit der Situation – noch eine Schlüsselspielerin weniger

abgefunden hatten, tauchte der Schiedsrichter noch einmal auf und meinte, er würde für heute ein Auge zudrücken, da bei den Gegnerinnen eine ähnliche Situation aufgetaucht sei. Als das Spiel

um 18.15 Uhr angepfiffen wurde, war nur noch ein leichter Nieselregen spürbar.

 

Die Gastgeber fanden einen guten Start in die Partie und konnten das Spielgeschehen sofort an sich reissen. Das Spiel fand fast ausschliesslich in der Berner Platzhälfte statt und so konnten nach

wenigen Zeigerumdrehungen bereits diverse Torchancen zugunsten des Heimteams verzeichnet werden, wobei diejenige von Zürcher nach einem Cornerball wohl die grösste war. Ein Tor wollte

aber vorerst nicht fallen. Als sich die Gäste nach einer knappen Viertelstunde einmal aus der gegnerischen Umklammerung lösen konnten, holten sie gleich einen Eckball raus. Dieser konnte im

Getümmel zwar geklärt werden, jedoch war der Befreiungsschlag zu wenig stark und landete auf Sechzehnerhöhe bei einer Stadtbernerinnen, welche zum Schuss ansetzte. Dieser passierte zwar

die Torhüterin Ramseier, doch auf der Torlinie stand Gerber M. genau dort, wo der Ball hinrollte. Es schien, als könnte die Torchance vereitelt werden. Doch der Ball sprang wenige Zentimeter vor

der Torlinie wegen einer Unebenheit des Bodens so auf, dass die emmentaler Verteidigerin nicht mehr reagieren konnte und er im Netz landete. So stand es völlig entgegen des Spielverlaufs 0:1

für die Gäste. Die Oberemmentalerinnen setzten nun alles daran, diesen unnötigen Rückstand auszukorrigieren. Mal für mal wurden die Bälle hinter die gegnerische Verteidigung gespielt, doch ob

mit Kopf oder Fuss, der Ball wollte einfach nicht ins Gehäuse. Mit dem 0:1 ging es in die Pause, obwohl es mindestens 5:1 hätte stehen müssen.

 

Auch nach der Pause war das Heimteam die spielbestimmende Mannschaft und nur kurz nach dem Wiederanpfiff konnte endlich der Ausgleichstreffer erzielt werden. Auf Höhe der Mittellinie spielte

Hofstetter auf Kipfer D., welche Erstgenannte sofort wieder lancierte und in die Tiefe schickte. Hofstetter erreichte den Ball, konnte allein auf die gegnerische Schlussfrau losziehen und behielt die

Nerven allein vor dem Tor. Beinahe wäre Zürcher kurz darauf der Führungstreffer gelungen, doch ihr Freistoss war wenige Zentimeter zu hoch und landete an der Torlatte. Etwa fünf Spielminuten

später musste die Torschützin des Ausgleichstreffers das Feld angeschlagen verlassen, nachdem eine Bernerin mit gestrecktem Bein in den Zweikampf eingestiegen war. So musste Bachmann

etwas unerwartet umstellen, die Dominanz der Gastgeberinnen blieb aber weiterhin bestehen und sie kamen Mal für Mal zu Torchancen. Das erlösende und längst fällige 2:1 erzielte Eggimann

rund 10 Minuten vor Schluss. Sie ergatterte sich einen zu schlechten Rückpass der Gegnerinnen und traf sehenswert in die weitere Torecke. Diese knappe Führung der Oberemmentalerinnen hielt

sich bis zum Schlusspfiff.

 

Fazit: Einmal mehr mussten wir einen frühen und völlig unnötigen Rückstand in Kauf nehmen, wie fast in jedem Spiel dieser Rückrunde. Und einmal mehr gelang es, auszugleichen und im

Vergleich zu den letzten beiden Meisterschaftsspielen auch wieder den Führungstreffer zu erzielen. Die Chancenauswertung war aber einmal mehr ungenügend, die Partie hätte mit wesentlich

weniger Spannung verlaufen können. Trotzdem ein Sieg ist ein Sieg und zu den gewonnenen drei Punkten sagen wir nicht nein.

 

Telegramm:

 

Oberemmental 05 – FC Bern 2:1 (0:1)

Moos, Langnau - Hauptplatz, 20 Zuschauer

 

Tore: 14‘ Gegner, 49’ Hofstetter, 82’ Eggimann

 

Oberemmental 05: Ramseier, Gerber M., Soltermann, Zürcher, Roth (75' Gerber N.), Rothenbühler T., Kipfer S., Kipfer D. (85' Jakob),

Jakob (80' Burkhard), Hofstetter (60' Rothenbühler L.), Gerber N. (46' Eggimann)

 

Bemerkungen: Oberemmental 05 ohne Schärer, Niederhauser (verletzt) Weyermann, Fankhauser, Heim (privat), Karpf, Mosimann (Ferien). 55' Lattenschuss von Zürcher.

Agenda

Datum
Anlass
7. - 13. Juli 2018 Feriensportlager Willisau

News

21. Frauenfusballturnier 2018

Sonntag, 5. August 2018 Sportplatz Tannschachen Zollbrück.
Programm

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FC Langnau - SC Kriens (ChL) 

Am Wochenende des 18./19. August wird der FC Langnau in der 1. Hauptrunde des Helvetia Schweizer Cups auf den SC Kriens (Challenge League) treffen. Wir freuen uns auf den Gast aus dem Nachbarkanton.

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