„Es Stängeli“ zum Saisonabschluss

Zu Beginn müssen erst einmal die Fakten zu diesem Spiel geklärt werden. Hünibach reiste mit 9 Spielerinnen an. Hünibach ist mit Abstand das Schlusslicht und konnte in der ganzen Saison bis jetzt nur einen einzigen Punkt verbuchen. Die Lufttemperatur betrug hochsommerliche 25°C, Temperaturen also, die wir fast nur noch aus Legenden kannten.

Das Spiel an sich gab nicht viel erwähnenswertes her, da es ziemlich einseitig war. Deshalb folgt hier nur eine Erwähnung der Tore, in chronologischer Reihenfolge – wie auch sonst – gefolgt von einer Analyse der Abseitsfalle der Hünibacherinnen.

Nach 8 Minuten wurde Hofstetter von Roth in die Tiefe geschickt, sie rannte mit dem Ball über die halbe Platzhälfte und schob zum 1:0 ein. Auch der zweite Treffer wurde von Hofstetter verbucht. Weyermann spielte wieder einen Ball in die Tiefe, dieses Mal kam die Torhüterin aber raus. Statt des Balles erwischte sie nur Hofstetters Knie, was diese aber nicht daran hinderte weiterzulaufen und sich das 2:0 notieren zu lassen. Die nächsten beiden Tore wurden von Schärer erzielt. Beim 3:0 führte das Pressing der Oberemmentalerinnen zu einem Fehlpass, welchen Schärer abfangen und anschliessend das nächste Tor erzielen konnte. Und noch vor der Pause erzielte sie nach einem Eckball per Kopf ihren zweiten persönlichen Treffer. Nach dem Seitenwechsel war es Bigler, welche das nächste Tor erzielte. Nach einem Zuspiel von Gerber M. hämmerte sie das Spielgerät unter die Latte. Weiter ging es mit zwei Toren durch Gerber N. Beim 6:0 dribbelte sie nacheinander die Verteidigerin und die Torhüterin aus, ehe sie den Ball über die Torlinie spedierte. Bei ihrem nächsten Treffer, wurde sie von Soltermann angespielt und konnte das Spielgerät daraufhin wieder in den Maschen versenken. Für Tor Nummer 8 konnte sich Soltermann als Torschützin notieren lassen, Assistgeberin war Eggimann. Beim zweitletzten Treffer der Partie schien es zuerst so, als ob Burkhard den Ball bereits verloren hätte. Doch durch wundersame Weise war sie plötzlich doch alleine vor der gegnerischen Schlussfrau und schob zum 9:0 ein. Das letzte Tor der Partie wurde durch Kipfer D. in der 90. Minute erzielt. Nach einem Pass in die Tiefe durch ihre Schwester zog sie alleine aufs Tor zu und machte das „Stängeli“ voll. Da die Matchuhr in Langnau aber nicht auf solche Resultate ausgerichtet ist, sah es nach 90 Minuten wieder gleich aus wie beim Anpfiff, nämlich 0:0.

Neben den Toren prägten die Abseitsfalle von Hünibach und die Abseitsentscheidungen des Schiedsrichters die Partie grundlegend. Um Kräfte zu sparen standen die Frauen aus Hünibach, wenn möglich alle auf der Mittellinie und rückten auch sonst jeweils sehr schnell auf. Dadurch wurden bereits in den ersten Minuten etliche Angriffe der Oberemmentalerinnen abgepfiffen, da sie nicht schnell genug umschalteten. Doch sie stellten sich schnell auf diese Situation ein. Der Schiedsrichter pfiff aber weiterhin mal für mal Offside ab, selbst, wenn die scheinbar Sündige klar hinter der Mittellinie gestartet war. Nach einer guten Stunde reichte es Trainer Bachmann dann und er konnte sich nicht mehr zurückhalten. Lauthals fragte er den Schiedsrichter, ob dies eigentlich ein Witz sein solle, dass er ganz klar regelkonforme Angriffe immer wieder unterbrach. In der Trinkpause nach dieser Auseinandersetzung (es gab pro Halbzeit eine Trinkpause) führten die beiden ihre Unterhaltung in normaler Lautstärke und weniger emotionsgeladen weiter.

Schiedrichter: „ Weisst du zu welchem Zeitpunkt es Abseits ist?“

Bachmann: „ Ja, zum Zeitpunkt der Ballabgabe.“

Schiedsrichter: „ Nein, sobald ich pfeife ist es Abseits...“

Mehr bleibt dazu nicht zu sagen, ausser dass die Abseitspfiffe nach Bachmanns Beschwerde deutlich zurückgingen.

Fazit: Wenn man die Fakten betrachtet, kam der Sieg heute überhaupt nicht überraschend. Auch die Überlegenheit wundert unter diesem Blickwinkel kein bisschen. Trotzdem hatten wir mit dem Wetter und mit den vielen Abseitsentscheidungen auch Aspekte, die gegen uns sprachen. Vor allem in Kombination waren diese beiden Faktoren zuweilen ziemlich zermürbend, da so viele Meter umsonst zurückgelegt wurden. Auch die zahlenmässige Überlegenheit war nicht nur zu unserem Vorteil. Dadurch entstand ein völlig anderes Spiel und der Druck zu gewinnen war enorm gross, was vor allem in den Anfangsminuten zu etlichen Fehlpässen und übereiltem Spiel führte. Am Ende entsprach das Resultat aber den Spielverhältnissen. Und nun verabschieden wir uns in die spielfreie Sommerpause.

 

Oberemmental 05 – FC Hünibach 10:0 (4:0)

Moos, Langnau – Hauptfeld, 20 Zuschauer

 

Tore: 8' Hofstetter 1:0, 16' Hofstetter 2:0, 22' Schärer 3:0, 38' Schärer 4:0, 52' Bigler 5:0, 60' Gerber N. 6:0, 69' Gerber N. 7:0, 83' Soltermann 8:0, 89' Burkhard 9:0, 90' Kipfer D. 10:0

 

Oberemmental 05: Karpf, Locher (60' Jakob), Kipfer S., Zürcher, Gerber M., Schärer (70' Weyermann), Weyermann (30' Soltermann), Kipfer D., Hofstetter (46' Gerber N.), Roth(46' Burkhard), Bigler (60' Eggimann)

 

Agenda

Datum
Anlass
Sonntag, 23. Juni 2019 Moos Cup
6. bis 12. Juli 2019 Feriensportlager
Samstag, 12. Oktober 2019 Ferienspass Schnuppertraining in Signau

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