Der FC Langnau ist Berner Cupsieger 2018!

 

Nach torlosen 90 Spielminuten sichert sich der FC Langnau im Penaltyschiessen den Sieg im Berner Cup 2018!

Der grosse Traum vom Aufstieg in die 2. Liga regional ist vor Wochenfrist leider geplatzt. Der Final im Berner Cup bot den Oberemmentalern somit die Gelegenheit, eine starke Saison dennoch mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Die Vorzeichen hätten vor der Partie sicherlich besser sein können. Die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg musste unter der Woche verarbeitet werden, zudem fielen wegen Verletzungen und Sperren gleich mehrere wichtige Akteure aus.

Mit einer neu zusammengesetzten Mannschaft, gespickt mit einigen jungen Spielern, startete man dennoch druckvoll in dieses Spiel. Die Langnauer boten den favorisierten Seeländern von Beginn an wenig Raum zur Entfaltung und versuchten durch ein schnelles Umschaltspiel selber ihr Glück in der Offensive. Das für dieses Spiel leicht angepasste Spielsystem griff besonders in den ersten 45 Minuten nahezu optimal. Der FC Nidau tat sich mit der aufsässigen Spielweise der Langnauer sehr schwer und konnte seinerseits kaum nennenswerte Offensivaktionen verbuchen. Auch beim FCL mangelte es im letzten Angriffsdrittel an der nötigen Präzision. So überraschte es nicht, dass es zur Pause beim torlosen Remis blieb.

Um es vorweg zu nehmen: Auch in den zweiten 45 Minuten sollte es keiner Mannschaft gelingen, am Spielstand etwas zu ändern. Zwar agierte der 2. Ligist nach der Pause etwas druckvoller und konnte mehr Ballbesitz verzeichnen, echte Torchancen blieben aber Mangelware. Bei den Langnauern machte sich die lange und intensive Saison mehr und mehr bemerkbar. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr ganz mit derselben Intensität geführt und im Spielaufbau schlichen sich zunehmend Fehler ein. Die Abwehr um Thomas Ramseier und ein starker Torhüter Ritschard standen jedoch sicher und vereitelten bis zum Schluss alle Angriffsbemühungen der Nidauer. Weil auch den Oberemmentalern ein Torerfolg verwehrt blieb, musste das Penaltyschiessen einen Sieger hervorbringen. Wie bereits im Halbfinal gegen den FC Develier behielt der FCL in dieser Entscheidung die Nerven. Nach je einem Fehlversuch auf beiden Seiten verwandelten Haldemann, Ramseier, Peverelli und Hug allesamt sicher. Beim Stande von 4:4 parierte Ritschard den Nidauer Versuch und dem 18-jährigen Janis Stalder bot sich die Gelegenheit, das Finalspiel zu entschieden. Der Jungspund meisterte diese Aufgabe souverän und verwandelte eiskalt zum 5:4-Sieg für den FC Langnau!

 

Fazit

Was für eine Geschichte! Mit dem Cupsieg geht die Saison des FC Langnau trotz des verpassten Aufstiegs höchst erfreulich zu Ende. Trotz namhaften Absenzen zeigten die Oberemmentaler eine beherzte Leistung und boten einem spielstarken Gegner mit viel Kampf und Leidenschaft Paroli. Dank der Nervenstärke und einem Penaltykiller zwischen den Pfosten behielt man in der Penalty-Lotterie das bessere Ende für sich. Mit dem Finalspiel des Berner Cups ist die Saison 17/18 für den FC Langnau abgeschlossen. Am 29. Juni findet die Auslosung der 1. Hauptrunde des Helvetia Schweizer Cups statt. Man darf gespannt sein, ob der FC Langnau am Wochenende vom 18./19. August einen Super-Ligisten auf dem Sportplatz Moos empfangen darf.

 

Telegramm: FC Langnau – FC Nidau 5:4 n.P. (0:0) (0:0) (Berner Cup – Final)

Gemeindesportplatz Zollikofen. – 250 Zuschauer.

Tore: -

Penaltyschiessen: Nidau verschiesst, Sopa verschiesst, Nidau 0:1, Haldemann 1:1, Nidau 1:2, Ramseier 2:2, Nidau 2:3, Peverelli 3:3, Nidau 4:3, Hug 4:4, Nidau verschiesst, Stalder 5:4.

Langnau: Ritschard; Roth (90+4. Melina), Haldemann, Stalder, Ramseier, Hänni, Hug, Peverelli, Sopa, Kipfer (70. Niederhauser), Stadler (70. Ranjan)

Bemerkungen: Langnau ohne M. Hofer, Lehmann, Reber, Cavallaro (verletzt), Gashi und Heiniger (gesperrt), Krasniqi, Beutler, Meier, Perren und Hulliger (abwesend), B. Hofer und Künzi (ohne Einsatz).

Fader Beigeschmack beim Aufstieg des FC Bosporus!

Von Roland Jungi

Obschon die Stadtberner auch das Auswärtsmatch mit einem 3:2-Sieg beendeten, wird die Auseinandersetzung zwischen Langnau und Bosporus noch lange für intensiven Gesprächsstoff sorgen. Der Partie drohte in der 77. Minute sogar ein möglicher Abbruch, nach tumultartigen Szenen beim Klubhaus nach den Platzverweisen gegen Gashi und Moghaddami.

 

Dabei schickten sich die Langnauer an, ihr Schicksal – 0:2-Niederlage vor einer Woche – in die eigenen Füsse zu nehmen. Gashi kam bereits nach sieben Minuten zum ersten Abschluss. Nur zwei Zeigerumdrehungen später lenkte Bosporus-Keeper Batuhan Ergül einen Freistoss von Besfort Sopa in Corner. Die Intensität vor der Rekordkulisse stieg stetig. Vor allem machte sich die physische Präsenz der Platzherren deutlich bemerkbar. Nach einem Zuckerpass von Besfort Sopa fand Gashi in Ergül seinen Meister. Besser machte es der Passgeber in der 22. Minute bei der erfolgreichen Führung. Dieser düpierte Ergül mit einem tückischen Aufsetzer. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde lenkte Langnau Keeper Martin Künzi einen Schuss von Murat Tiryaki in Corner. Praktisch im Gegenzug versuchte Manuel Hänni mit einem Volleyschuss sein Glück. Leider nahm die Gangart im hochklassigen Match immer rustikalere Züge an. Die Phase kurz vor der Pause hatte es in sich. Murat Gümüs glich mit einem abgelenkten Schuss aus. Dies hinterliess bei den Platzherren aber keine Wirkung. Sofort schalteten diese den Modus auf Angriff um und wurden dafür mit dem erneuten Führungstreffer, dieses Mal durch Gashi erzielt, belohnt.

Spielabbruch drohte!

Das 2:1 beflügelte die Platzherren zu Beginn der zweiten Halbzeit. Bosporus verlagerte sich taktisch clever aufs Abwarten resp. aufs Kontern, obschon die Emmentaler immer noch den weitaus grösseren Anteil beim Ballbesitz hatten. Der offene Schlagabtausch wurde auf Biegen und Brechen geführt. In der 74. Minute besiegelte Xavier Mina das Schicksal der Langnauer mit seinem Ausgleichstreffer definitiv. Dies führte zum «Aufreger des Tages»! Gashi und Moghaddami wussten sich nur mit einer unschönen Aktion zu helfen, mit dem klaren Verdikt: beide wurden des Feldes verwiesen! Dem noch nicht genug. Als die beiden bestraften Spieler das Feld verlassen wollten, entwickelten sich vor dem Garderobeneingang tumultartige Szenen, welche beinahe zu einem Abbruch geführt hätten. Zudem kam es auf dem Feld zu einer Absprache des SR-Trios mit Inspizient und Schiedsrichter Stefan Aegerter. Nach einem längeren Unterbruch nahm Schiedsrichter Callarec den Match wieder auf. Danach war die Geschichte eigentlich gegessen. D.h. beide Teams gaben sich mit dem Tatsachen ab. Bis in die 91. Minute als der eingewechselte Iric noch das 2:3-Schlussresultat schoss. Zum einen feierte Bosporus den Aufstieg und zum anderen herrschte in den Reihen der heute unglücklichen Langnauern so etwas wie «Eiszeit!»

Die unterschiedlichen Stimmen nach dem heissen Match:

Wie vor einer Woche brachte es Langnaus Trainer Reto Flückiger einfach auf dem Punkt: «Die Enttäuschung ist riesengross. Wir waren auch heute klar das bessere Team, mussten kurz vor der Pause den bitteren Ausgleich verdauen und haben erneut sehr viel investiert. Fazit daraus: es hat eben nicht sein sollen.» Kämpferisch und bereits auf die nächste Saison in der 3. Liga fokussiert meinte der Trainer: «Wir werden wieder angreifen!»

Ganz anders sah die Situation bei Zülfikar Iric, dem Bosporus Übungsleiter, aus: «Wir haben heute gegen ein spielerisch sehr gut aufgestelltes Langnau gespielt.» Was aber führte zum Erfolg? «Ganz einfach. Wir waren in beiden Matches das clevere Team, welches über mehr Erfahrung verfügt. Zudem hat meine Mannschaft heute die gute Saison mit dem verdienten Aufstieg bestätigt.» Kann Bosporus in der neuen Liga überhaupt bestehen? Dazu Iric: «Wir müssen zwingend Spieler holen, um die Promotion zu bestätigen. Diese Unterfangen wird zu einer grossen Aufgabe für uns!»

 

Fussball – Aufstiegsspiel 3. / 2. Liga regio

Langnau – Bosporus 2:3 (2:1).

Moos. – 900 Zuschauer (Saisonrekord!). – SR Callarec.

Tore: 22. Sopa 1 :0. 44. Gümüs 1 :1. 47. (1. Halbzeit) Gashi 2 :1. 74. Mina 2:2. 91. Iric 2:3.

FC Langnau: Künzi ; Damian Cavallaro, Ramseier, Peverelli, Hänni; Sopa, Hug, Heiniger; Reber; Gashi, Krasniqi. Eingewechselt: Stalder, Melina, Kipfer, Haldemann, Beutler.

FC Bosporus: Ergül; Moghaddami, Helbling, Burnic, Nguyen; Gümüs, Tiryaki, Rebsamen; Karakurum; Marcoyannakis, Mina. Eingewechselt: Enes, Schmid, Laidani, Akyollu, David Cavallaro, Iric.

Bemerkungen: Langnau ohne Meier, Stadler, Roth, Ranjan und Hulliger (alle nicht im Aufgebot), M. Hofer (verletzt), Ritschard und B. Hofer (beide ohne Einsatz).

7-minütiger Spielunterbruch nach Platzverweisen gegen Liridon Gashi und Kelwim Moghaddami. Platzverweise: 77. Gashi und Moghaddami (beide Tätlichkeit).

Ein unterhaltsames 2:2-Remis im letzten Heimspiel

 

Das letzte Spiel der laufenden Meisterschaft bringt keinen Sieger hervor. Der Gruppensieger FC Langnau und der Zweitplatzierte FC Herzogenbuchsee trennen sich 2:2-Unentschieden. Einmal mehr konnte sich Liridon Gashi als Doppeltorschütze feiern lassen.

Der FC Langnau fand im letzten Ernstkampf vor den anstehenden Aufstiegsspielen sofort ins Spiel und erzeugte in gewohnter Manier Druck über die Aussenpositionen. Die Partie war erst wenige Minuten alt, als Peverelli den Langnauer Goalgetter Gashi lancierte und dieser den Gäste-Keeper aus spitzem Winkel erwischte. Der FCL war auch in der Folge tonangebend, verpasste es aber, die Führung bereits in der Startviertelstunde auszubauen. Nach 15 Minuten profitierten die Gäste von einem unglücklichen Ausflug von Langnau-Keeper Ritschard, der die Flugbahn des Spielgeräts falsch einschätzte und den Ball anschliessend ins Tor passieren liess. Den Oberemmentalern sollte dieser unnötige Gegentreffer in der Folge etwas den Wind aus den Segeln nehmen. Sie agierten nun zu passiv, liessen sich von den technisch beschlagenen Oberaargauern viel zu tief in die eigene Platzhälfte drängen und kamen stets einen Schritt zu spät. Trotz mehr Spielanteilen schafften es die Gäste aber nicht, die Überlegenheit bis zur Pause in Tore umzumünzen.

In den zweiten 45 Minuten taten sich beide Teams vorerst nicht weh. Sie neutralisierten sich grösstenteils im Mittelfeld, ohne sich klare Torchancen zu erarbeiten. Ein schöner Pass in die Tiefe hebelte nach 60 Minuten die gesamte Langnauer Hintermannschaft aus, was der FCH zur erstmaligen Führung ausnutzte. Der Langnauer Coach Flückiger nahm anschliessend diverse Wechsel vor, um die Offensive für die Schlussphase nochmals zu forcieren. Spielmacher Sopa nahm das Heft sogleich in die Hand und versuchte die schnellen Offensivspieler ins Szene zu setzen. Eine Viertelstunde vor Schluss drang der Langnauer Torschütze vom Dienst, Liridon Gashi, energisch in den Strafraum der Gäste ein und konnte nur noch mit einem Foulspiel gebremst werden. Der Gefoulte übernahm anschliessend die Verantwortung gleich selber und verwandelte aus elf Metern zum verdienten 2:2-Ausgleichstreffer. In der Schlussphase der Partie wog die Partie nochmals hin und her, beide Teams verpassten aber einen weiteren Treffer. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden.

 

Fazit

Zwar war die Partie nicht mehr von der ganz grossen Spannung geprägt, dennoch sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel mit einigen Offensivszenen. Mit dem Spiel gegen den FC Herzogenbuchsee ist der offizielle Meisterschaftsbetrieb der Saison 17/18 abgeschlossen. Am nächsten Samstag, 2. Juni kommt es auf dem Sportplatz Wyler in Bern zum ersten Aufstiegsspiel gegen den FC Bosporus. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr. Die Spieler der 1. Mannschaft sind auf eine lautstarke Unterstützung angewiesen und werden alles dafür tun, mit einem positiven Resultat ins Emmental zurückzukehren.

 

Telegramm: FC Langnau – FC Herzogenbuchsee 2:2 (1:1)

Moos. – 120 Zuschauer.

Tore: 6. Gashi 1:0. 15. 1:1. 60. 1:2. 75. Gashi (P) 2:2.

Langnau: Ritschard; Haldemann, Beutler, Ramseier, Roth, Peverelli, Krasniqi (65. Hug), Melina (65. Sopa), B. Hofer (45. Kipfer), Stadler, Gashi

Bemerkungen: Langnau ohne Cavallaro, Hänni, Stalder, M. Hofer, Künzi, Lehmann, Ranjan und Reber (alle verletzt), Niederhauser und Perren (beide abwesend), Heiniger und Hulliger (beide ohne Einsatz).

Bosporus hat den Drops noch nicht gelutscht!

Von Roland Jungi

Das Hinspiel zwischen dem FC Bosporus und dem FC Langnau vermochte die zahlreich erschienen Fans aus beiden Lagern vollauf zu begeistern. Die Stadtberner setzten sich letztlich dem Spielverlauf absolut nicht entsprechend mit 2:0-Toren durch. Vor allem der Penalty zum Führungstreffer von Bosporus wird noch lange für genügend Gesprächsstoff sorgen. Die Langnauer scheiterten einzig an der Effizienz!

Unterschiedlich fielen nach Matchschluss die Reaktionen der beiden engagierten Trainer aus. Zülfikar Iric, vom FC Bosporus, meinte: «Wir haben in der ersten Halbzeit nicht zu unserem gewohnten Spiel gefunden. Doch in der zweiten waren die die klar bestimmende Mannschaft. Ich bin deshalb überzeugt, dass wir heute den ersten Schritt zum Aufstieg realisierten!» Realistisch stand Reto Flückiger, vom FC Langnau, Red und Antwort: «Wir haben heute unsere Möglichkeiten nicht genutzt, obschon sich meine Mannschaft gute Chancen, vor allem in der zweiten Halbzeit, erspielte. Ich bin überzeugt, dass wir in einer Woche den Spiess noch zu unseren Gunsten drehen werden!»

Mit einer überfallartigen Aktion starteten die Platzherren. Nach nicht einmal zwei Minuten musste Langnaus Verteidiger Manuel Hänni den Ball von der Linie befreien. Damit war der Match so richtig lanciert. Langnau blieb den Stadtbernern nichts schuldig. Nach einem Sololauf verzog Liridon Gashi nur knapp. Was besonders auffiel: die Zweikämpfe wurden jederzeit mit harten Bandagen geführt. Nach 18 Minuten versuchte sich Murat Tiryaki mit einer sehenswerten Direktabnahme. Praktisch im Gegenzug musste Goalie Ergül Torgelüste von Stefan Heiniger mit einer Glanzparade entschärfen. Kurz nach der ersten halben Stunde trat Langnaus Keeper Martin Künzi in den Mittelpunkt des Geschehens. Dieser vereitelte mit einem Reflexe die mögliche Führung von Umut Karakurum. Torlos verabschiedeten sich die Teams danach in die Kabine.

Bosporus-Führung durch fragwürdigen Elfer!

Zu Beginn von Durchgang zwei bekamen die Emmentaler langsam Oberwasser. Bosporus agierte in dieser Phase zu zögerlich resp. zu passiv. Auf dem Kunstrasen entwickelte sich im weiteren Verlauf das übliche «Fuchs und Hasen-Spiel». Keines der beiden Teams vermochte den entscheidenden Impuls zu setzen. Gashi bekam in der 66. Minute die grosse Möglichkeit, den gordischen Knoten – Tor – platzen zu lassen. Doch Torhüter Ergül legte sein Veto ein. Es folgte in der 71. Minute der «Aufreger des Tages». Schiedsrichter Germann zeigte unweigerlichen auf den Punkt im Langnauer Strafraum, obschon kein Langnauer Abwehrspieler sich eines Fouls schuldig machte. Karakurum liess beim ersten Versuch Goalie Künzi keine Chance. Der Strafstoss musste nach Rücksprache mit dem Assistenten an der Linie wiederholt werden. Karakurum verwertete auch den zweiten Elfer sicher. Die Führung der Platzherren entsprach aber kaum dem Geschehen auf dem Platz. Kurz vor Schluss hatte Gashi gleich zweimal die Option den Ausgleich zu buchen, doch bei beiden Möglichkeiten hiess der Sieger Torhüter Ergül. In der kurzen Nachspielzeit schloss Xavier Mina einen Konter zum schmeichelhaften 2:0-Heimsieg ab. Abgerechnet wird bekanntlich erst in einer Woche. Die Chancen der Emmentaler sind trotz des Zweitorerückstandes immer noch intakt. Bosporus darf jetzt den Fehler nicht begehen, den Erfolg zu gross zu bewerten.

 

Fussball – Barragespiel 3./2. Liga regio

Bosporus – Langnau 2:0 (0:0).

Wyler Bern (Kunstrasen). – 800 Zuschauer. – SR Germann.

Tore: 72. Karakurum (Penalty) 1:0. 91. Mina 2:0.

FC Bosporus: Ergül; Moghaddami (81. Schmid), Burnic, Nguyen; Karakurum, Gümüs, Tiryaki, Rebsamen (38. Ledermann; 45. Laidani; 84. Akyollu); Marcoyannakis, Mina.

FC Langnau: Künzi; Hänni, Peverelli, Ramseier, Haldemann; Sopa, Hug, Heiniger (88. Hofer); Reber; Gashi, Krasniqi (79. Kipfer).

Bemerkungen: Langnau ohne Cavallaro, M. Hofer und Stalder (alle verletzt), Meier, Ranjan, Perren und Hulliger (alle nicht im Aufgebot), Ritschard, Beutler, Melina, Stadler, Roth (alle ohne Einsatz). – Langnau legt nach Spiel Protest ein! – Verwarnungen: 9. Gashi (Schwalbe), 27. Rebsamen, 30. Tiryaki (beide Foul), 42. Burnic (Reklamieren).

Der FC Langnau qualifiziert sich für die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups!

 

In einem hochdramatischen Spiel sichert sich der FC Langnau dank einem Sieg im Penaltyschiessen den Einzug ins Berner Cupfinale und qualifiziert sich gleichzeitig für die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups.

Mit dem FC Develier gastierte ein weiterer Vertreter aus der 2. Liga regional im Langnauer Moos. Die Jurassier, die in der Meisterschaft mitten im Abstiegskampf stecken, fanden sofort in die Partie und setzten früh erste Nadelstiche. Doch auch das Heimteam versteckte sich keineswegs und konnte bereits in der Startphase offensiv Akzente setzen. Es entwickelte sich auf dem vom Regen aufgeweichten Terrain eine ausgeglichene Partie, in welcher die Gastgeber in der ersten halben Stunde die besseren Torchancen hatten. Goalgetter Gashi brachte die Hintermannschaft von Develier immer wieder in Verlegenheit, die beste Chance verpasste aber Sturmkollege Krasniqi, als er nach rund 25 Minuten freistehend am Gäste-Keeper scheiterte. In der 34. Minute ging der FC Develier etwas entgegen dem Spielverlauf mit 0:1 in Führung. Nur eine Minute später doppelten die Gäste sogar nach und erhöhten mit einer gnadenlosen Effizienz auf 0:2. Dem FCL wollte in dieser Phase kaum etwas gelingen. Die Jurassier waren klar spielbestimmend und schnürrten das Heimteam in der eigenen Platzhälfte ein. Kurz vor der Pause konnten die Langnauer doch noch neuen Mut schöpfen. Topscorer Gashi verkürzte im Stile eines Vollstreckers auf 1:2. Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeitpause.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte wiederum den Gästen. Sie waren die aktivere Mannschaft und drängten auf den nächsten Treffer. Nach 52 Minute war der alte 2-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Mit einer schönen Kombination erhöhte der FC Develier auf 1:3. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl kaum mehr einer einen Franken auf den FC Langnau gewettet. Die Oberemmentaler gaben sich trotz dem klaren Rückstand nicht geschlagen und kamen mit zunehmender Spieldauer wieder besser ins Spiel. Die Gäste schalteten nun einen Gang zurück und begannen bereits früh, auf Zeit zu spielen. Dies schadete dem eigenen Spiel der Jurassier offenbar mehr als jenem des Heimteams. In der 71. Minute war der FCL dann auch resultatmässig wieder voll in der Partie zurück: Sopa verkürzte mit einem satten Flachschuss auf 2:3. Damit war die spannende Schlussphase eingeläutet. Die Langnauer drückten in der Schlussviertelstunde vehement auf den Ausgleichstreffer. Das mittlerweile stark aufgeweichte Spielfeld liess kaum mehr spielerische Elemente zu. In der 86. Minute wurden die Bemühungen der Gastgeber endlich belohnt. Wiederum war es Gashi, der für den vielumjubelten 3:3-Ausgleichstreffer sorgte. Die Schlussminuten gehörten dann klar dem Heimteam, welches den Sieg noch in der regulären Spielzeit ins Trockene bringen wollte. Letztlich blieb es beim vorläufigen Resultat von 3:3. Im anschliessenden Penaltyschiessen avancierte Torhüter Ritschard zum Matchwinner, als er den ersten Versuch von Develier abwehren konnte. Weil auch der zweite Penalty der Jurassier das Tor verfehlte und beim Heimteam die Schützen Sopa, Peverelli, Gashi und Ramseier allesamt verwandelten, stand der Sieg und somit der Einzug ins Berner Cup Finale fest.

 

Fazit

Der FC Langnau bewies in einem wahren Cupfight grosse Moral und kam trotz einem zweimaligen 2-Tore-Rückstand zurück in die Partie. Die Mannschaft von Reto Flückiger konnte zwar fussballerisch nicht ganz an die starke Leistung vom Spiel gegen den FC Aarberg anknüpfen, überzeugte aber kämpferisch auf der ganzen Linie. Die Langnauer waren in diesem Spiel zwar nicht die bessere Mannschaft, zeigten aber den grösseren Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Der Lohn für die starke Cup-Kampagne ist der Einzug ins Finalspiel, welches am Samstag, 16. Juni um 17 Uhr um in Zollikofen stattfindet. Gegner wird mit dem FC Nidau ein weiterer Vertreter aus der 2. Liga regional sein. Durch die Finalteilnahme steht zudem fest, dass der FCL im August in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups antreten darf. Mit etwas Losglück winkt den Oberemmentalern ein Verein aus der Super League!

 

Telegramm: FC Langnau – FC Develier 7:4 n. P. (1:2) (3:3) (Berner Cup Halbfinal)

Moos. – 220 Zuschauer.

Tore: 34. 0:1. 35. 0:2. 44. Gashi 1:2. 52. 1:3. 71. Sopa 2:3. 86. Gashi 3:3.

Penaltyschiessen: Sopa 4:3, Develier verschiesst, Peverelli 5:3, Develier verschiesst, Gashi 6:3, Develier 6:4, Ramseier 7:4.

Langnau: Ritschard; Hänni (69. Kipfer), Ramseier, Peverelli, Stalder (35. Roth), Hug, Heiniger, Sopa, Reber, Krasniqi (86. Melina), Gashi

Bemerkungen: Langnau ohne Haldemann (gesperrt), Cavallaro, M. Hofer, Künzi, Lehmann (alle verletzt), Meier, Ranjan, Hulliger, Perren, Niederhauser (alle nicht im Aufgebot), Beutler, Stadler, B. Hofer (alle nicht eingesetzt).

  1. 35. Stalder verletzt ausgeschieden, 69. Hänni verletzt ausgeschieden.

Agenda

Datum
Anlass
7. - 13. Juli 2018 Feriensportlager Willisau

News

21. Frauenfusballturnier 2018

Sonntag, 5. August 2018 Sportplatz Tannschachen Zollbrück.
Programm

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Helvetia Schweizer Cup

FC Langnau - SC Kriens (ChL) 

Am Wochenende des 18./19. August wird der FC Langnau in der 1. Hauptrunde des Helvetia Schweizer Cups auf den SC Kriens (Challenge League) treffen. Wir freuen uns auf den Gast aus dem Nachbarkanton.

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Engagement im Verein

Infos zu vakanten Aufgaben erteilt gerne Uele Neuenschwander unter 078 633 63 78 oder info@fclangnau.ch.


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