Fader Beigeschmack beim Aufstieg des FC Bosporus!

Von Roland Jungi

Obschon die Stadtberner auch das Auswärtsmatch mit einem 3:2-Sieg beendeten, wird die Auseinandersetzung zwischen Langnau und Bosporus noch lange für intensiven Gesprächsstoff sorgen. Der Partie drohte in der 77. Minute sogar ein möglicher Abbruch, nach tumultartigen Szenen beim Klubhaus nach den Platzverweisen gegen Gashi und Moghaddami.

 

Dabei schickten sich die Langnauer an, ihr Schicksal – 0:2-Niederlage vor einer Woche – in die eigenen Füsse zu nehmen. Gashi kam bereits nach sieben Minuten zum ersten Abschluss. Nur zwei Zeigerumdrehungen später lenkte Bosporus-Keeper Batuhan Ergül einen Freistoss von Besfort Sopa in Corner. Die Intensität vor der Rekordkulisse stieg stetig. Vor allem machte sich die physische Präsenz der Platzherren deutlich bemerkbar. Nach einem Zuckerpass von Besfort Sopa fand Gashi in Ergül seinen Meister. Besser machte es der Passgeber in der 22. Minute bei der erfolgreichen Führung. Dieser düpierte Ergül mit einem tückischen Aufsetzer. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde lenkte Langnau Keeper Martin Künzi einen Schuss von Murat Tiryaki in Corner. Praktisch im Gegenzug versuchte Manuel Hänni mit einem Volleyschuss sein Glück. Leider nahm die Gangart im hochklassigen Match immer rustikalere Züge an. Die Phase kurz vor der Pause hatte es in sich. Murat Gümüs glich mit einem abgelenkten Schuss aus. Dies hinterliess bei den Platzherren aber keine Wirkung. Sofort schalteten diese den Modus auf Angriff um und wurden dafür mit dem erneuten Führungstreffer, dieses Mal durch Gashi erzielt, belohnt.

Spielabbruch drohte!

Das 2:1 beflügelte die Platzherren zu Beginn der zweiten Halbzeit. Bosporus verlagerte sich taktisch clever aufs Abwarten resp. aufs Kontern, obschon die Emmentaler immer noch den weitaus grösseren Anteil beim Ballbesitz hatten. Der offene Schlagabtausch wurde auf Biegen und Brechen geführt. In der 74. Minute besiegelte Xavier Mina das Schicksal der Langnauer mit seinem Ausgleichstreffer definitiv. Dies führte zum «Aufreger des Tages»! Gashi und Moghaddami wussten sich nur mit einer unschönen Aktion zu helfen, mit dem klaren Verdikt: beide wurden des Feldes verwiesen! Dem noch nicht genug. Als die beiden bestraften Spieler das Feld verlassen wollten, entwickelten sich vor dem Garderobeneingang tumultartige Szenen, welche beinahe zu einem Abbruch geführt hätten. Zudem kam es auf dem Feld zu einer Absprache des SR-Trios mit Inspizient und Schiedsrichter Stefan Aegerter. Nach einem längeren Unterbruch nahm Schiedsrichter Callarec den Match wieder auf. Danach war die Geschichte eigentlich gegessen. D.h. beide Teams gaben sich mit dem Tatsachen ab. Bis in die 91. Minute als der eingewechselte Iric noch das 2:3-Schlussresultat schoss. Zum einen feierte Bosporus den Aufstieg und zum anderen herrschte in den Reihen der heute unglücklichen Langnauern so etwas wie «Eiszeit!»

Die unterschiedlichen Stimmen nach dem heissen Match:

Wie vor einer Woche brachte es Langnaus Trainer Reto Flückiger einfach auf dem Punkt: «Die Enttäuschung ist riesengross. Wir waren auch heute klar das bessere Team, mussten kurz vor der Pause den bitteren Ausgleich verdauen und haben erneut sehr viel investiert. Fazit daraus: es hat eben nicht sein sollen.» Kämpferisch und bereits auf die nächste Saison in der 3. Liga fokussiert meinte der Trainer: «Wir werden wieder angreifen!»

Ganz anders sah die Situation bei Zülfikar Iric, dem Bosporus Übungsleiter, aus: «Wir haben heute gegen ein spielerisch sehr gut aufgestelltes Langnau gespielt.» Was aber führte zum Erfolg? «Ganz einfach. Wir waren in beiden Matches das clevere Team, welches über mehr Erfahrung verfügt. Zudem hat meine Mannschaft heute die gute Saison mit dem verdienten Aufstieg bestätigt.» Kann Bosporus in der neuen Liga überhaupt bestehen? Dazu Iric: «Wir müssen zwingend Spieler holen, um die Promotion zu bestätigen. Diese Unterfangen wird zu einer grossen Aufgabe für uns!»

 

Fussball – Aufstiegsspiel 3. / 2. Liga regio

Langnau – Bosporus 2:3 (2:1).

Moos. – 900 Zuschauer (Saisonrekord!). – SR Callarec.

Tore: 22. Sopa 1 :0. 44. Gümüs 1 :1. 47. (1. Halbzeit) Gashi 2 :1. 74. Mina 2:2. 91. Iric 2:3.

FC Langnau: Künzi ; Damian Cavallaro, Ramseier, Peverelli, Hänni; Sopa, Hug, Heiniger; Reber; Gashi, Krasniqi. Eingewechselt: Stalder, Melina, Kipfer, Haldemann, Beutler.

FC Bosporus: Ergül; Moghaddami, Helbling, Burnic, Nguyen; Gümüs, Tiryaki, Rebsamen; Karakurum; Marcoyannakis, Mina. Eingewechselt: Enes, Schmid, Laidani, Akyollu, David Cavallaro, Iric.

Bemerkungen: Langnau ohne Meier, Stadler, Roth, Ranjan und Hulliger (alle nicht im Aufgebot), M. Hofer (verletzt), Ritschard und B. Hofer (beide ohne Einsatz).

7-minütiger Spielunterbruch nach Platzverweisen gegen Liridon Gashi und Kelwim Moghaddami. Platzverweise: 77. Gashi und Moghaddami (beide Tätlichkeit).

Agenda

Datum
Anlass
13. Oktober 2018 Ferien(s)pass

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