Der Aufstieg in die „regionale Königsklasse“ ist perfekt!

Fünf Jahre nach dem Abstieg in die 3. Liga spielt der FC Langnau ab der Saison 19/20 wieder in der 2. Liga regional. Die Oberemmentaler gewinnen – wie schon im Hinspiel – das Rückspiel in Wabern mit 2:1 und setzten sich im Barrage-Duell letztlich verdient durch.

Es herrschte eine „Heimspiel-Stimmung“ auf dem Sportplatz Lerbermatt in Köniz. Gefühlt 300 von 400 Zuschauerinnen und Zuschauer waren extra aus dem Emmental in die Bundeshauptstadt gereist, um den FC Langnau im alles entscheidenden Barrage-Rückspiel gegen den FC Wabern zu unterstützen. Mit 2:1 hatten sich die Blauen aus Langnau im Hinspiel durchgesetzt und die Gastgeber damit unter Zugzwang gebracht. Der FCW musste heute gewinnen, um den Aufstieg in die 2. Liga doch noch realisieren zu können. Wie schon im Hinspiel sorgte prächtiges Sommerwetter für einen würdigen Rahmen in diesem „Endspiel“. Erneut entwickelte sich von Beginn an eine spielerisch durchschnittliche, dafür umso umkämpftere Partie. Wabern versuchte früh Druck zu erzeugen und sorgte durch gefährliche Flankenbälle über die rechte Angriffsseite für Aufregung im Langnauer Strafraum. FCL-Schlussmann Ritschard war aber ein sicherer Rückhalt. In der 12. Minute gelang den Oberemmentalern mit der ersten echten Torchance gleich der so wichtige Führungstreffer. Simon Reber bediente mit einer perfekt getimten Flanke seinen Sturmpartner Heiniger, der das Leder eiskalt per Kopf im Tor versenkte. Der Lärmpegel auf der Lerbermatte schoss ein erstes Mal in die Höhe. Aus Sicht der Gastgeber waren nun zwei Tore nötig, um sich zumindest in die Verlängerung zu retten. Am Willen mangelte es dabei nicht. Sofort nach dem Gegentreffer übernahmen sie das Spielkommando und tauchten ihrerseits in regelmässigen Abständen vor dem Gäste-Gehäuse auf. Besonders Caflisch und Spiess stellten die Langnauer-Abwehr mit ihrer Schnelligkeit vor grosse Probleme. Mehrere Glanztaten von Ritschard warn nötig, um den knappen Vorsprung in die Pause zu bringen.

Am Spielgeschehen änderte sich nach dem Seitenwechsel erstmal wenig. Keine der beiden Mannschaften konnte sich eine klare Feldüberlegenheit erarbeiten. Im Mittelfeld wurden die Duelle mit hoher Intensität geführt und beide Abwehrreihen standen meist sicher. Eine Viertelstunde nach Wiederaufnahme der Partie sollte die Vorentscheidung in dieser Barrage-Begegnung „Stadt vs. Land“ fallen: Einer der wenigen Unsicherheiten in der Wabern-Defensive wurde durch den omnipräsenten Reber eiskalt betraft. Mit einem sehenswerten Heber über Holzer hinweg traf der Routinier zum 2:0. Man musste kein Hellseher sein um zu merken, dass sich die Aufgabe für den FCW langsam aber sicher zu einer „Mission Impossible“ entwickelte. Zwar kämpften die Hausherren wacker weiter und kamen auch zu einigen guten Torchancen, das Spielglück schien Wabern aber abhanden gekommen zu sein. Mal rettete Ritschard mit einer starken Parade, mal grätschte in letzter Sekunde ein Abwehrspieler dazwischen und manchmal war es auch ganz einfach eigenes Unvermögen, das den Stadt-Bernern im Weg stand. Die Minuten zerrinnen und erst zehn Minuten vor Abpfiff sollte der Anschlusstreffer dann doch noch fallen. Putzi war es, der das Spielgerät nach einem Abwehrfehler im Tor unterbringen konnte (81). Nach einer rund fünfminütigen Nachspielzeit und einem krachenden Lattenknaller durch den eingewechselten Kipfer (94.) kurz vor Abpfiff sollte sich am Ergebnis bis zum Schluss nichts mehr ändern. Kurz nach 20 Uhr war es dann Tatsache: Der Unparteiische pfiff die Barrage-Begegnung ab und die Oberemmentaler konnten sich über den Aufstieg in die 2. Liga freuen.

Fazit

Nach dem knappen Sieg im Hinspiel gelang es dem FCL auch im Rückspiel mit einer konzentrierten und vor allem offensiv effizienten Vorstellung, den FC Wabern in die Schranken zu weisen. Die Stadtberner waren über 180 Minuten nicht das schlechtere Team, am Ende wollten die Langnauer den Aufstieg aber ein wenig mehr. Kleine Details und ein bisschen Spielglück haben diese intensive aber stets faire Barrage-Begegnung zu Gunsten der Langnauer und mit der damit verbundenen Promotion in die 2. Liga regional entschieden. Nach dem letztjährigen Gewinn des Berner Cups endet mit dem Aufstieg eine höchst erfreuliche Saison 18/19. Man darf gespannt sein, wie sich die Oberemmtaler in der kommenden Spielzeit eine Liga höher schlagen werden. Veränderungen im Kader werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Erstmal gilt es aber diesen schönen Erfolg gebührend zu feiern und sich in der Sommerpause gut zu erholen.

Ein grosses „Dankeschön“ gilt den zahlreich mitgereisten Fans aus dem Emmental, die die Mannschaft zum ersehnten Aufstieg getragen haben.

„Irgendeinisch fingt z’Glück eim!“ – Hopp Langnou!

 

Telegramm: FC Wabern – FC Langnau 1:2 (0:1)

Lerbermatt, Köniz/Wabern. – 400 Zuschauer.

Tore: 12. Heiniger 0:1. 60. Reber 0:2. 81. Putzi 1:2.

FC Langnau: Ritschard; Haldemann, Hänni, Hodel, Bahr, Peverelli, Hug, Jordi (75. Stadler), Heiniger (88. Kipfer), Sopa (82. Roth), Reber (80. Niederhauser).

Bemerkungen: Langnau ohne Lehmann, M. Hofer (verletzt), B. Hofer, Baumgartner, Hulliger, Friedli (nicht im Aufgebot), Stalder (Ausland), Beutler, Kobel, Künzi (ohne Einsatz).

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Wie in den Gruppenchats der Senioren, Herren und Frauen informiert, fehlen für den Herbst noch einige Trainer. Nachfolgend der aktuelle Stand:

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Junioren B Trainer 1 Trainer 2    
Junioren C Trainer 1 Trainer 2    
Junioren Da Trainer 1 Trainer 2    
Junioren Db Trainer 1 Trainer 2    
Junioren Dc Trainer 1 Trainer 2    
Junioren Ea Trainer 1 Trainer 2    
Junioren Eb Trainer 1 Trainer 2 Trainer 3 Trainer 4
Junioren Fa Trainer 1 Trainer 2    
Junioren Fb Trainer 1 Trainer 2 Trainer 3  
Junioren G Trainer 1 Trainer 2 Backup  
Schulsport G Trainer 1 Trainer 2    

Junioren- und KIFU-Obmann: Ulrich Neuenschwander, 078 633 63 78, info@fclangnau.ch


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Infos zu vakanten Aufgaben erteilt gerne Ulrich Neuenschwander unter 078 633 63 78 oder info@fclangnau.ch.


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