Wenn 1 Punkt zu wenig ist

Im letzten Spiel vor der Winterpause können die Langnauer endlich wieder einmal punkten. Gegen den FC Besa Biel/Bienne resultiert am Ende ein 1:1-Remis. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie ist der Punktgewinn eine «Mini-Erfolgsmeldung». Dennoch: Gemessen an den Torchancen ist der eine Punkt eigentlich zu wenig.

Blitzstart in der 1. Spielminute

Nach einem resultatmässig völlig misslungenen Monat Oktober sollte der «goldene November» die Wende zum Guten bringen – so die Hoffnung im Langnauer Lager. Wettermässig sah es zumindest schon mal gut aus. Bei prächtigem Herbstwetter starteten beide Teams in die Partie. Und nach 26 Sekunden (!) sollte sich die Gefühlslage im Langnauer Lager ein erstes Mal erregen. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über die rechte Angriffsseite landete das Spielgerät bei Besfort Sopa und dieser erwischte den Bieler Schlussmann Hasanmetaj mit einem harmlosen Schuss aus über 25 Metern. Der so wichtige Führungstreffer spielte dem Heimteam natürlich in die Karten. Sie überliessen den technisch und spielerisch starken Gästen das Spieldiktat und warteten geduldig auf Konterchancen. Besa tat sich auf dem tiefen Terrain und der aufsässigen Langnauer Zweikampfführung sichtlich schwer. Langnau Keeper Ritschard wurde von seinen Vorderleuten gut abgeschirmt und hatte deutlich weniger zu tun als in den Vorwochen. Weil der aktive Krasniqi nach Solo-Läufen über die Aussenbahn zweimal am Torhüter scheiterte, sollte sich am Zwischenresultat bis zur Pause nichts ändern.

«Chronische» Abschlussschwäche

Auch in Halbzeit zwei änderte sich am Spielgeschehen erstmal wenig. Die pfeilschnellen Bieler Flügelspieler Marzolf und Humberto wurden von den stark aufspielenden Aussenverteidiger Kipfer und Lehmann grösstenteils neutralisiert und im Mittelfeld stopften die fleissigen Hug und Bauer sämtliche Lücken. Besa wirkte mit zunehmender Spielzeit immer ratloser und machte in der Defensive Fehler. Einmal mehr scheiterte nach rund einer Stunde Krasniqi an Hasanmetaj. Auf der Gegenseite bekundeten die Oberemmentaler Glück, als der Torjubel der Gäste durch einen Abseitspfiff jäh unterbrochen wurde. Dies sollte vorerst die einzig nennenswerte Torchance der Gäste sein. Ganz anders auf der Gegenseite. Sopa und Bauer reihten sich in die Liste der «Abschluss-Sünder» ein und spätestens als der eben erst eingewechselte Luca Hodel mit seinem Kopfball nur das Lattenkreuz traf (68.), war die 1:0-Führung aus Langnauer Sicht deutlich zu wenig. Und so kam es, wie es so oft kommt. Besa, praktisch nur bei Standardsituationen gefährlich, nutzte in der 74. Minute seine Chance zum Ausgleich. Karimi verwertete einen Abpraller aus nächster Nähe zum 1:1. Der FCL liess sich durch den Ausgleichstreffer aber nicht beirren und spielte weiter mutig nach vorne. Die eingewechselten Jordi und Lenz brachten für die Schlussphase nochmals frischen Wind in die Partie. Eben dieser Jordi war es auch, der beinahe den neuerlichen Führungstreffer eingeleitet hätte. Doch seinem Querpass fehlte die nötige Präzision. Kurz vor Schluss machte es ihm Hodel gleich, als er sein Zuspiel auf Sopa etwas zu steil ansetzte. Beinahe wäre der FCL für seine Nachlässigkeit gar noch bestraft worden. In der Nachspielzeit klärte Sopa für seinen geschlagenen Schlussmann Ritschard einen Kopfball auf der Torlinie. Dies sollte der letzte Aufreger in einer höchst unterhaltsamen Partie gewesen sein.

Simon Rebers Dernière

Mit dem Spiel gegen Besa Biel/Bienne geht nicht nur die Vorrunde, sondern auch die Aktiv-Karriere von Simon Reber zu Ende. Nach 68. Minuten wurde der langjährige Leistungsträger unter grossem Applaus ausgewechselt. Schade, hat es bei seiner Dernière im Langnauer Dress «nur» zu einem Punkt gereicht. Aufgrund der Tatsache, dass der direkte Konkurrent um den Klassenerhalt FC Breitenrain den FC Develier gleich mit 6:1 abfertigte, rutschen die Langnauer zur Winterpause doch noch unter den ominösen «Strich». Eine Analyse der Vorrunde folgt in den kommenden Wochen. Erstmal folgt die lange Winterpause. Die 1. Mannschaft bedankt sich bei seiner treuen Anhängerschaft für die Unterstützung während dieser Vorrunde. Trotz durchzogenen Ergebnissen: Das «Abenteuer 2. Liga» macht Spass. Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben.

 

Telegramm: FC Langnau – FC Besa Biel 1:1 (1:0)

Moos. – 120 Zuschauer.

Tore: 1. Sopa 1:0. 74. Karimi 1:1.

FC Langnau: Ritschard; Kipfer, Peverelli, Bahr, Lehmann (90. Hänni), Hug, Bauer (82. Lenz), Heiniger (75. Jordi), Reber (68. Hodel), Sopa, Krasniqi.

Bemerkungen: Langnau ohne Stadler und J. Kobel (verletzt), Niederhauser, Roth, Stalder (Militär), Baumgartner (Privat), Haldemann, Beutler und T. Kobel (ohne Einsatz).

Vor dem Spiel: Verabschiedung von Simon Reber.

Agenda

Datum
Anlass
Freitag 15. November 2019 FC Disco
Samstag und Sonntag 16. / 17. November 2019 FC Lotto
Samstag und Sonntag 25. / 26. Januar 2020 Schüler-Hallenturnier
29.04.2020 - Herbstferien Schulsport
Juni 2020 Moos Cup
4. - 10. Juli 2020 Feriensportlager
26. August 2020, Hotel Hirschen Hauptversammlung

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